Heute möchten wir näher auf den Rückenschlitz eingehen. Es gibt drei Variationen, einem Rücken ohne Schlitz, mit Schlitz oder mit Seitenschlitzen.
Nach englischer Tradition trägt man einen Anzug mit zwei Seitenschlitzen, damit man bequem die Hände in die Hosentaschen stecken kann, welches in England nicht als Unhöflichkeit verstanden wird. Der einfache Rückenschlitz stammt aus der lässigeren amerikanischen Schneidertradition. Der Nachteil an diesem Schnitt ist, dass das Jackett viel von seinem schönen Fall verliert, wenn der Träger die Hände in die Hosentaschen steckt.



Im Rahmen unserer Reihe “Herrenschmiede erklärt den Anzug” wurden die Unterschiede zwischen dem Ein- und Zweireiher bereits erklärt. Der Einreiher kann nach Wahl mit einem Rücken- oder Seitenschlitz getragen werden. Seitenschlitze passen am besten zu einem schmalen Schnitt. Die Dreiknopfjacke besitzt häufig nur einen Rückenschlitz. Anzüge mit zwei Knopfleisten sollten über zwei Seitenschlitze im Rücken verfügen, mit Ausnahme des Smokings. Jacken ohne Schlitz sind grundsätzlich den offiziellen Anzügen vorbehalten und sind typisch für italienische Anzüge der fünfziger Jahre. Das Jackett hat in diesem Fall einen etwas engeren Saum und verleiht so dem Träger eine schmale und elegante Silhouette. Ein Jackett ohne Schlitz gehört aufgeknöpft, wenn man sich hinsetzt.
Selbstverständlich haben Sie bei Herrenschmiede die Möglichkeit ein Jacket ohne Rückenschlitz, mit einem Rückenschlitz oder Seitenschlitzen ganz nach Ihren Wünschen zu wählen.

Ein Kommentar zu “Herrenschmiede erklärt den Anzug // Heute: Der Rückenschlitz”
Also ich habe die besten Erfahrungen mit dem Jackett mit zwei Schlitzen gemacht. Es fällt einfach am schönsten und man hat, auch wenn es zugeknöpft ist, seine Bewegungsfreiheit!
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